Büro für Coaching und Organisationsberatung

Coaching – Ablauf

Wie genau ein Coaching-Prozess abläuft, hängt sehr vom Kontext ab, in dem das Coaching stattfindet. Da sich das BCO Köln auf das Thema Business-Coaching spezialisiert hat, soll im Folgenden ein typischer Ablauf eines Business-Coaching-Prozesses dargestellt werden.

„Gate Keeper“ Personalabteilung

Oft ist es im Business-Kontext so, dass der erste Kontakt zwischen Coach und Unternehmen durch die Personalabteilung hergestellt wird. Die Personalabteilung, genauer gesagt der Bereich der Personalentwicklung im Unternehmen, fungiert oft als eine Art „Gate Keeper“, der sicherstellt, dass der jeweilige Coach über die grundsätzliche Qualifikation und Eignung für das Coaching verfügt.

Aufgrund des eher intransparenten Coaching-Marktes in Deutschland (über 20 Berufsverbände, keine einheitliche Zertifizierungsstandards), ist es für den Coaching-Klienten selbst sehr schwer die Qualität eines Coaches im Vorfeld zu prüfen. Diese Aufgabe übernimmt daher die Personalabteilung, die sich intensiver mit dem Coaching-Markt und den gewünschten Voraussetzung eines Business-Coaches auseinandersetzten kann. Zwischen der Personalabteilung und dem Coach werden auch die grundsätzlichen Konditionen für das Coaching besprochen bzw. in einem Rahmenvertrag festgehalten.

Ist der Coach dem Unternehmen bereits bekannt oder wurde für das aktuelle Anliegen als möglicher Coach akzeptiert, so kommt es zu einem ersten unverbindlichen Gespräch zwischen Coach und dem Coaching-Klienten. In diesem Gespräch geht es in erster Linie um das persönliche Kennenlernen und das grundsätzliche Verstehen des Coaching-Anliegens. Denn unabhängig von der individuellen Qualifikation des Coaches, muss vor allem auch die persönliche Chemie zwischen Coaching-Klient und Coach stimmen.

Personalentwicklung & neue Chancen

Schließlich geht es beim Coaching um die persönlichste und individuellste Form der Personalentwicklung, die ein hohes Maß an Vertrauen und Offenheit voraussetzt. Grundsätzlich ist es daher auch zu empfehlen, dass sich der Coaching-Klient mindestens zwei Coaches anschaut und mit ihnen spricht, um eine bewusste Wahl für einen Coach treffen zu können. Sollte die Chemie zwischen Coach und Coaching-Klient stimmen, werden der Umfang und die Konditionen in Form eines Angebots an das Unternehmen gesandt, so dass eine formale Vereinbarung über das Coaching geschlossen werden kann. Damit wird das Unternehmen zum Auftraggeber des Coachings und die zu coachende Person zum Coaching-Klienten.

Das erste Coaching-Gespräch ist dann oft ein Dreier-Gespräch zwischen Coaching-Klient, Coach und dem Vorgesetzten des Coaching-Klienten oder eines Vertreters der Personalabteilung. Dieses Gespräch dient dazu die Personalentwicklungsmaßnahme des Coachings in den Organisationskontext zu stellen. Dies ist im Coaching-Prozess der zentrale Unterschied zwischen einem Coaching im privaten oder beruflichen Kontext. Im beruflichen Kontext ist Coaching keine Privatangelegenheit, sondern es gibt berechtigte Interessen der Organisation und der Person.

Dies ist ein Spannungsfeld und muss damit ganz bewusst behandelt werden, wozu das erste Dreier-Gespräch dient. In diesem Coaching-Kick Off werden vor allem der Anlass, das grobe Ziel sowie der Umfang und die Gestaltung des Endes im Coachings besprochen. Außerdem gilt es in diesem Gespräch zu klären, wie der Informationsfluss im Coaching aussehen wird.

Basis für eine offene Zusammenarbeit

Als BCO Köln schlagen wir immer vor, dass alle inhaltlichen Informationen aus dem Coaching ausschließlich durch den Coaching-Klienten zurück in die Organisation (z.B. Personalabteilung, Vorgesetzte) fließen. Der Coach macht nur Angaben zum Stand des Prozesses: Das Coaching hat begonnen, wir haben uns bisher x-mal getroffen, das Coaching soll im Monat X beendet werden

Dieser Vorschlag wird in der Regel von allen Beteiligten befürwortet und dann auch durch Unterschriften aller Beteiligten formalisiert. Es ermöglicht die strikte Vertraulichkeit im Coaching auch im Rahmen der Organisation sicherzustellen.

Die weiteren Sitzungen finden dann nur zwischen Coach und Coaching-Klienten statt. Sollte es dem Prozess dienlich scheinen, vereinbaren Coach und Coaching-Klient dritte Personen in das Coaching-Gespräch mit einzubeziehen, um zum Beispiel ein Außen-Feedback zu interessanten Punkten zu erhalten oder eine Rückmeldung über Verhaltensänderungen des Coaching-Klienten zu bekommen. Dies geschieht aber nur auf ausdrücklichen Wunsch des Coaching-Klienten hin und dient alleine der Zielerreichung im Coaching.

Beendet wird das Coaching dann entweder zwischen Coach und Coaching-Klient oder wiederum in einem Dreier-Gespräch mit den Beteiligten des Kick-Off. Im Abschlussgespräch gibt es einen Review zum Coaching-Prozess und den vereinbarten Zielen. Nach dem Gespräch versendet das BCO Köln noch einmal einen Evaluationsbogen, der die Zufriedenheit mit dem Prozess, der Arbeitsbeziehung und dem Ergebnis des Coachings erhebt. Damit ist der Coaching-Prozess dann endgültig abgeschlossen.

Hausaufgaben im Coaching

Das Wichtigste im Coaching geschieht nicht im Coaching, sondern zwischen den Coaching-Sitzungen. In der Coaching-Sitzung selbst wird ein Raum

weiterlesen
Evaluation von Coaching-Leistungen

Das zu einem professionellen Coaching auch eine gründliche Evaluation gehört, ist heute Common Sense unter den deutschen Coaching-Verbänden. So

weiterlesen
TIMELINE

Die Timeline ist eine konkrete Intervention im

weiterlesen