Büro für Coaching und Organisationsberatung

Mediation

 „Die Mediation hat im Vergleich zu Gerichtsverfahren vor allen Dingen einen Vorteil: Einen Verlierer gibt es nicht. Eine Lösung ist nur möglich, wenn beide Streitparteien damit einverstanden sind.“

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin der Justiz, 2011

Wir unterstützen Sie in der Konfliktlösung durch diese bewährte Methode und durch ausgebildete und erfahrene Mediatoren!

Wie funktioniert Mediation?

Die Mediation beginnt in der Regel damit, dass eine der Konfliktparteien bzw. eine weitere Stelle (z.B. die Personalabteilung) beim Mediator nach dessen Unterstützung fragt und dieser alle Beteiligten an einen Tisch holt, um über die Mediation als Verfahren der Konfliktklärung zu informieren. Dabei spielt der eigentliche Konflikt erst einmal keine Hauptrolle, da es mehr um den allgemeinen Rahmen der Mediation, das gegenseitige Kennenlernen und das Klären offener Fragen geht.

Stimmen dann alle Beteiligten der Mediation zu, kommt es zur gemeinsamen Arbeit, die hier in Kurzform dargestellt wird.

Erläuterungen zum Ablauf des Mediationsverfahrens

1. Eröffnungsphase

Der Mediator erklärt noch einmal den Aufbau des Verfahrens und vereinbart mit den Beteiligten Spielregeln über das Miteinander, damit das Gespräch in positiver Atmosphäre stattfinden kann. Der nächste Schritt der Mediation wird eingeleitet, nach dem sich alle auf gemeinsame Regeln verständigt haben.

2. Subjektive Situationsbeschreibung

In der zweiten Phase bekommen die beteiligten Parteien die Gelegenheit, die Situation ganz aus ihrer Sicht zu schildern. Die jeweils andere Partei hört nur zu und unterbricht nicht. Der Mediator versucht durch aktives Zuhören und entsprechende Nachfragen diese subjektive Beschreibung für alle so nachvollziehbar wie möglich zu bekommen. Nach der ersten Darstellung haben selbstverständlich auch alle anderen Beteiligten den gleichen Raum für die ungestörte Darstellung ihrer Sicht der Dinge.

3. Themensammlung

Nach der Darstellung der unterschiedlichen Sichtweisen wird anschließend eine Reihenfolge der zu behandelnden Themen festgelegt, da es sich sehr häufig nicht nur um ein Konfliktthema handelt.

4. Interessen und Bedürfnisse

Alle Themen werden nacheinander bearbeitet. Zuerst werden die eigentlichen Interessen und Bedürfnisse hinter den divergierenden Positionen erarbeitet. Oftmals streiten sich die betroffenen Personen nur auf der Ebene der Positionen (Ich will X – Nein, ich will X) miteinander, und können so kaum zu einer Lösung kommen. Im angeleiteten Dialog erfahren die Beteiligten nun vom Gegenüber, welche tieferliegenden Interessen mit diesen Positionen verbunden sind. Der Mediator fungiert in dieser Phase hauptsächlich als Gesprächsmoderator und „Übersetzer“ für die beteiligten Konfliktparteien.

5. Lösungsoptionen

Sind die unterschiedlichen Interessen hinter den Positionen deutlich, eröffnet sich in der Regel ein größerer Lösungsraum für den Konflikt als vorher angenommen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf beginnt nun die kreative Lösungssuche, die die Interessensbefriedigung aller Beteiligten zum Ziel hat. Anschließend werden die vielversprechendsten Lösungsansätze ausgewählt und konkretisiert.

6. Vereinbarungen

Alle vereinbarten Lösungsansätze werden als konkrete Vereinbarungen schriftlich festgehalten und mit entsprechenden Maßnahmen unterfüttert. Sobald die Vereinbarung vollständig ist, wird sie von allen beteiligten Partein unterschrieben.

7. Abschluss

Die Mediation wird mit der gemeinsamen Vereinbarung abgeschlossen. Es wird noch einmal überprüft, ob es noch Themen gibt, die der Erfüllung der Vereinbarung im Wege stehen und wann es ggf. zu einer gemeinsamen Überprüfung der Vereinbarungen kommen soll.

Sollten Sie weitere Fragen zur Rolle des Mediators, zu den Erfolgsvoraussetzungen der Mediation oder auch zum Ablauf der Mediation in einem konkreten Fall haben, sprechen Sie uns bitte an!

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